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TSG
Turn- und Sportgemeinde 1862 e.V. Planig
 

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Der Planiger Sportplatz ist verkauft, jetzt kommt ein neuer.
 

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Frau Hassel geht davon aus, dass in der kommenden Woche ausgeschrieben und mit den Erschließungsarbeiten im April begonnen werden kann.
Aus technischen Gründen muss der Sportplatzbau spätestens im September abgeschlossen sein, weil in der anschließenden Jahreszeit keine Garantie mehr über über geeignete Witterungsbedingungen besteht. Zu dem enthält der Bewilligungsbescheid des Sportministeriums die Auflage, bis zum 7. April 2005 mit dem Bau begonnen zu haben.

Bahn frei für den neuen Sportplatz

Alte Planiger Anlage wurde gestern verkauf
Nach dem gestern besiegelten Verkauf des alten Planiger Sportplatzes ist der Weg frei für eine neue Anlage zwischen diesem Stadtteil und Bosenheim. Das wurde in Planig gestern gefeiert.
Von unserem Redaktionsmitglied Robert Neuber (Allgemeine Zeitung)
Klarer Punktsieg für die große Koalition aus CDU und SPD im Stadtrat: Gestern kaufte die Residenz Bauträgergesellschaft der Stadt den alten Planiger Sportplatz (7 850 Quadratmeter) für 1,11 Millionen Euro ab, inklusive der Flur „Im Hinzenböhl" in direkter Nachbarschaft (3800 Quadratmeter). Das „Koppelgeschäft' ist damit komplett: Residenz besitzt jetzt das Airfieldteilstück für den Lebensmittelmarkt und das Sportplatzareal. Mit dem Erlös aus dem Sportplatzverkauf kann die Stadt den neuen Sportplatz bauen, und zwar hinter „Felke" ‑ Möbel zwischen den Stadtteilen Planig und Bosenheim.

Den Vertretern der 1862 gegründeten TSG war die Freude anzusehen. In den 30‑er Jahren hatten die Planiger Spenden gesammelt, um sich einen Sportplatz zu bauen, der 1938 dort angelegt worden war, wo er bis heute zu finden ist direkt am Ortseingang von Bad Kreuznach aus kommend. Im Jahre 1982, als das umliegende Gelände Baugebiet wurde, hatte die Stadt den Sportplatz von der TSG zum Nulltarif erhalten unter der Bedingung, eine neue Anlage zu bauen.

Das wird nun umgesetzt, und Wilhelm Frieß (Ehrenvorsitzender), Siegfried Buth (Vorsitzender) und Wolfgang Schaust (Stellvertreter) stand die Erleichterung gestern Abend anlässlich eines kleinen, feierlichen Umtrunks mit OB Ludwig und Bürgermeisterin Martina Hassel ins Gesicht geschrieben.

Insbesondere Frieß, der 1982 die Vereinbarung mit der Stadt unterzeichnet hatte, fiel ein Stein vom Herzen. Weil sich so lange nichts tat am Sportplatz, sei er „jeden Tag mit schlechtem Gewissen durch Planig gelaufen so Ortsvorsteherin Hannelore Pfeiffer.

Die TSG wird bald ‑ Baubeginn ist im Frühjahr ‑ über einen neuen Kunstrasenplatz so wie über ein neues Funktionsgebäude verfügen. Die Stadt wird den Erlös aus dem Verkauf direkt in den neuen Sportplatz investieren. Das sei nicht selbstverständlich, sagte Hassel. Üblicherweise müsse Stadt alle Erlöse aus Immobilienverkäufen nutzen, um Schulden abzubauen. Doch, die Aufsichts‑ und Dienstleistungsdirektion habe eingehen, dass man hier an alte Verträge gebunden sei.